Primiz von Alexander Lungu im Martinsmünster

„So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen lässt“. Dieser Spruch aus 1.Korinther 3,7 wird den Lauinger Neupriester Alexander Lungu bei seinem künftigen Wirken als Seelsorger begleiten. Im Lauinger St. Martinsmünster feierte er in einem wundervoll geschmückten Kirchenraum, mit nahezu 1000 Gläubigen seine erste heilige Messe. Lungu kam an diesem Tag noch einmal zurück in die Welt, in der seine Sensibilität für den Ruf Gottes gewachsen war. Als Jugendlicher hatte er jahrelang in den verschiedenen Lauinger Gotteshäusern, zuletzt als Oberministrant am Altar gestanden. Die Freude über das erreichte Ziel ist dem jungen Mann anzumerken, aber auch Demut, schließlich habe Gott das Entscheidende Wachsen lassen.

Kommunionausteilung  Segen
Primizprediger Prälat Prof. Dr. Walter Brandmüller skizzierte eine anspruchsvolle Zukunft für Alexander Lungu. Priester seien dazu berufen einer heillosen Welt den Weg zu Gott zu weisen. Sie seien nicht Angestellte der Pfarrgemeinde sondern gesandt und berufen, das Wort Gottes zu verkünden. Das sei manchmal sperrig und unbequem und auf Widerstände werde er ebenso sicher treffen, wie Jesus zu seiner Zeit. Landrat Leo Schrell meinte, Gott fordere im Priesteramt den ganzen Menschen, lasse ihn aber auch nicht alleine. Bürgermeister Wolfgang Schenk hob die große Bedeutung der Berufung von Priestern für die Gesellschaft hervor. Bei einem Empfang nach der Messe nutzten die Gottesdienstbesucher äußerst rege die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit dem Primizianten.